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Reite Dein Pferd vorwärts und richte es gerade! (Steinbrecht)

Die Punkte 4 und 5 der Ausbildungsskala: Schwung und Geraderichtung. Das geschmeidige Vorwärts.

„Reite Dein Pferd vorwärts und richte es gerade“ – einer der bekanntesten Leitsätze unserer Reitlehre. Klingt erstmal einfach: Schwungentwicklung nach vorne bei gleichzeitigem Geraderichten des Pferdes. Der Teufel steckt auch hier mal wieder im Detail: Schwung kann nur in den schwunghaften Gangarten Trab und Galopp entwickelt werden, die eine Schwebephase enthalten. Der Schritt ist hingegen eine schwunglose Gangart, weil stets ein Huf den Boden berührt.

Schwungentfaltung bedeutet die Steigerung des natürlichen Schwunges durch vermehrtes Engagement der Hinterhand in Bezug auf die Vorwärtsbewegung und kann daher auch von einem Pferd mit geringem Gangvermögen gezeigt werden. Dies wird beispielsweise in Dressurreiterprüfungen verlangt. Im Verhältnis mehr Schwung entwickeln – der Grad und Ausdruck spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Schwung soll sowohl in den Grundtempi als auch in den Verstärkungen gezeigt werden. Leider wird im Mittel- oder Starkem Trab oder Galopp oft nur schneller geritten und die Tritte oder Sprünge dadurch eher verkürzt als dass sie „große“ Bewegung entfalten. Schwungentwicklung verlangt immer die Verlängerung der Schwebephase! Wenn man die Tritte oder Sprünge zählt, sollten diese in der Verstärkung gleichbleibend oder weniger werden.

Gleichzeitig ist das schwungvolle Durchfußen der Hinterhand die Voraussetzung für die Geraderichtung des Pferdes. Fast alle Pferde haben eine angeborene schiefe Körperhaltung, man nennt sie die „natürliche Schiefe“. Sie hat auch damit zu tun, dass die Vorhand des Pferdes schmaler steht als die Hinterhand. Läuft es ungeritten mit beiden beispielsweise rechten Beinen an der Bande entlang, ragt die breiter gebaute Hinterhand in die Bahn hinein. Geraderichtung bedeutet die Vorhand auf die Hinterhand einzustellen, also soweit nach innen von der Bande weg zu führen, dass sie mittig oder leicht voraus gerichtet vor der Hinterhand steht. Dies ermöglicht es dem Pferd erst den Schub der Hinterhand nach vorne durchzulassen.

Die Geraderichtung ist erfolgt, wenn das Pferd auf gerader und gebogener Linie, zum Beispiel Zirkel oder Volte, hufschlagdeckend läuft, Vorderhand und Hinterhand spuren dann in einer Linie. Hierdurch wird das Pferd auf beiden Seiten gleichmäßig belastet und erleidet keine einseitige Überbelastung. Es geht hier also nicht nur um Rittigkeit, sondern letztlich auch um die Gesundheit des Pferdes.

Hinzu kommt: Ohne Schwung und Geraderichtung in der Ausbildung wird das Pferd auch in den Lektionen niemals in der Lage sein, diese korrekt, schwungvoll und auf beiden Händen gleichmäßig auszuführen. Die Entwicklung von Schub- und Tragkraft sind eine wesentliche Voraussetzung für die Ausführung gehobener Lektionen.

 

Die Schwungentwicklung

Durch das Reiten von Übergängen von Gangart zu Gangart, beispielsweise in der Lösungsphase zwischen Leichttraben und Arbeitsgalopp, und Tempiwechseln innerhalb der Gangart, wie zwischen Arbeits- und Mitteltempo, wird die Hinterhand zu mehr Engagement angeregt. Natürlich bedarf es einiger Wiederholungen bis das Pferd hier die entsprechende Kraft entwickelt.

Der Reiter gibt durch treibende Hilfen energische (aber nicht grobe) Impulse an die Hinterhand des Pferdes und fängt die Vorwärtsbewegung gleichzeitig mit leichten Zügelhilfen ab. Hierdurch verlängert sich die Schwebephase. Wichtig ist hier nicht der maximale Krafteinsatz, sondern feinfühliges Aufmuntern durch kleine Impulse in der richtigen Dosierung. Sie machen die Hinterhand schnell und fleißig. Das Pferd lernt so ohne Druck sich schwungvoll zu bewegen und dabei energisch in der Hinterhand abzufußen und den Schwung über den Rücken nach vorne umzusetzen.

Die Kontrolle der Bewegung durch die Reiterhilfen ist wichtig, ein davon stürmendes Pferd bewegt sich nicht schwungvoll. Der Schub, der gut gewinkelten und weit untertretenden Hinterhand, sollte bei leichter Anlehnung und schwingendem Rücken zu mehr Schulterfreiheit und Vorwärtsbewegung in der Vorhand führen. Die Sprunggelenke der Hinterhand sollten sich deutlich vorwärts-aufwärts bewegen. Die Bewegung nur nach oben oder sogar nach hinten raus, ist fehlerhaft. Im Protokoll wird hier bei Abzügen von „hohen Sprunggelenken“ gesprochen. Bei korrekter Ausführung und gut schwingendem Rücken kommt der Reiter in der Bewegung zum Sitzen und wird vom Pferd „mitgenommen“.

In der Beurteilung sollte nicht nur auf die Schulterfreiheit der Vorhand geachtet werden, sondern vor allem auf die Hinterhand. Diese sollte fleißig, also zügig abfußend mit dem gewissen „Gummi“, und gewinkelt in den großen Gelenken weit unter den Körper schwingen. Ein gerades Hinterbein mit hoher Kruppe, das hinten rausschaufelt wird keine guten Noten erhalten. Hier hilft nur langfristiges Trainieren der Hinterhand-Winkelung durch Seitengänge, Stangenarbeit und Übergänge.

Das Longieren und Reiten über Stangen und Cavaletti verbessert das aktive Abfußen und Winkeln der Hinterhand. Auch das Reiten von gebogenen Linien und das Rückwärtsrichten unterstützen die Fähigkeit des Pferdes mit gut gewinkelter Hinterhand weiter unter den Schwerpunkt zu treten.

 

Die Durchlässigkeit

Die Schwungentfaltung hängt unmittelbar auch mit der Anlehnung zusammen. Stößt sich das Pferd vom Gebiss ab, kann der Impuls aus der energisch abfußenden Hinterhand durch den Körper des Pferdes nach vorne schwingen. Das Pferd wird leicht in der Hand, es gibt keinen Widerstand im Maul oder im Genick. Das Pferd trägt sich in Selbsthaltung. Ersichtlich ist dies in einer losgelassenen Halsmuskulatur mit getragenem Oberhals und abgespanntem Unterhals.

Durchlässigkeit bedeutet jedoch nicht nur das Nachgeben im Hals, sondern auch das Durchlassen der vortreibenden Hilfen. Das Pferd sollte prompt auf Trab- und Galopphilfen reagieren und sich auch unmittelbar wieder einfangen und setzen lassen. Dies hat positive Auswirkungen auf die Elastizität der  Hinterhand.

 

Geraderichtende Biegearbeit

Zur weiteren und gleichmäßigen Gymnastizierung der Schub- und Tragkraft wird dem Pferd die Möglichkeit gegeben, den Schub in Richtung seines eigenen Schwerpunktes zu entfalten. Die Hinterhand sollte nicht seitlich vorbei an den Vorderhufen, sondern stets unter den Körper fußen. Erst dann können Verstärkungen maximal entwickelt werden. Beide Hinterbeine sollen gleichmäßig energisch abfußen und Last aufnehmen.

Oft ist hier eine „Verlangsamung“ meist der linken Hinterhand aus den oberen Gelenken festzustellen. Dies geschieht aufgrund der natürlichen Schiefe (siehe oben) vieler Pferde. Und sicher erschwert der meist schwächere Impuls des Reiterschenkels auf der linken Seite (bei Rechtshändern bzw. Rechtsbeinern) die Korrektur.

Das Reiten von Seitengängen korrigiert diese Schiefe. Eine alte Reiterweisheit besagt: „Ein Pferd ist erst vollkommen geradegerichtet, wenn es alle Seitengänge beherrscht.“

Beim jungen Pferd beginnt man mit leichtem Schenkelweichem im Schritt, im Trab, auch Leichttraben und später im Galopp, um die Hinterhand an das seitliche Unterfußen und die entsprechende Reaktion auf den seitwärts treibenden Schenkel zu gewöhnen.

Gute Erfolge erzielt man, wenn man stets die schlechtere Seite mehr trainiert. Meist wechselt diese in der Grundausbildung aufgrund der noch nicht ausgereiften Balance öfter.

 

Vorhand auf die Hinterhand einstellen

Zur Überprüfung der Schiefe sollte der Reiter die Spiegel am Ende der langen Seite beachten. Die Hinterhand ragt bei einem schief laufendem Pferd weiter in die Bahn als die Vorhand. Die äußere Schulter des Pferdes, meist auf der rechten Hand die linke, weicht zur Bande hin aus.

Zur Korrektur wird mit Schulterherein begonnen. Die Vorhand wird im Schulterbereich des Pferdes einen Tritt weit zur Bahnmitte hin abgestellt. Die äußere Schulter des Pferdes soll vor die innere Hüfte gerichtet sein. Die Hinterhand bleibt auf dem Hufschlag und fußt nahezu geradeaus. Der innere Hinterfuß spurt in Richtung des äußeren Vorderfußes. Das Pferd bewegt sich von vorne und hinten gesehen auf drei Hufschlaglinien. Dies wird auch bei der Beurteilung dieser Lektion beachtet. Im geraderichtenden Training ist jedoch erst das schrittweise Eliminieren der Schiefe der Sinn und Zweck.

Begleitend kann auch eine physiotherapeutische Überprüfung oder Behandlung sinnvoll sein. Manchmal erschweren oder verhindern Blockaden im Körper die geraderichtende Arbeit in Schulter oder Hüfte. Hier kann man es sich und dem Pferd durch eine entsprechende Lösung leichter machen. Überprüfung von Passform des Sattels sollte dabei zum Standard gehören!

Die Hilfengebung im Schulterherein entspricht der Biegung. Der innere Schenkel wird biegend und vortreibend am Gurt eingesetzt, der äußere verwahrend hinter dem Gurt verhindert das Ausweichen des äußeren Hinterbeines. Der innere Gesäßknochens ist vermehrt belastet. Der innere Zügel wird nachgefasst und angenommen, um das Pferd nach innen zu stellen, dies sollte nicht übertrieben erfolgen. Der äußere Zügel gibt zuerst etwas nach, um die äußere Schulter vorzulassen, dann begrenzt er die Abstellung verwahrend.

Oft wird der Kopf des Pferdes zu weit nach innen abgestellt, um ein vermeintlich besseres Ergebnis zu erhalten. Das Gegenteil ist die Folge: Das Pferd fällt nur noch weiter über die äußere Schulter aus.

Darum gilt: Besser erst weniger abstellen und mit den verwahrenden äußeren Hilfen die Schulter begrenzen. Die Hinterhand des Pferdes soll zum „schmal“ fußen veranlasst werden, Dies ist auch gleichzeitig die Korrektur für ein breites Fußen der Hinterhand in der Verstärkung, das zu Abzügen führt. Einen positiven Trainingserfolg erzielt auch das Verlängern der Tritte und Sprünge aus dem Schulterherein.

Geradegerichtet wird in allen Gangarten, an der Bande und in den Ecken der ganzen Bahn, sowie auf den gebogenen Linien. Die Geraderichtung erhält zwar in Dressurprüfungen keine explizite Beurteilung, vorhandene Schiefe führt aber in jeder einzelnen Gangart und jeder Lektion inklusive der Übergänge zu Abzügen. Mal ganz abgesehen davon, dass ein schiefes Pferd sich nicht voll entfalten kann und in der Ausbildung sicher nicht weiterkommt. Die weiteren Seitengänge (wie Travers und Traversalen) perfektionieren die Geraderichtung und verhelfen weiter zum Beugen der Hüft- und Kniegelenke, der Längsbiegung im Körper sowie mehr Schulterfreiheit.

 

Verstärkungen im Trab

Ist anfängliche Geraderichtung erfolgt, kann mit Schwungentwicklung begonnen werden. Die Verstärkungen in Trab können nur so gut gelingen, wie die unmittelbare Vorbereitung hierfür erfolgt ist. In der Ecke vor der jeweiligen Verstärkung wird das Pferd durch Aufnehmen und Aktivieren der Hinterhand, sie soll energischer abfußen, in eine positive Grundspannung gebraucht: Selbstverständlich stets sicher in der Anlehnung und über den Rücken.

Dann wird der Schub dosiert herausgelassen und der Rahmen (Halsdehnung) schrittweise erweitert. Das Pferd trägt sich dabei in Selbsthaltung, legt sich also nicht auf die Hand und fällt nicht auf die Vorhand.

Ich rate dazu, das Trabverstärkungen zuerst im Leichttraben zu üben. Das Pferd tut sich hierbei leichter mit schwingendem Rücken elastisch nach vorne zu fußen. Das Reitergewicht mit auszubalancieren ist schwieriger für das Pferd und das sollte erst schrittweise dazu kommen. Bei den meisten Pferden klappt das besser.

Beim Aussitzen ist eine zu starke Rückenlage zu vermeiden, da diese das Mitschwingen in der Mittelpositur erschwert. Ein leichtes Entlasten nach vorne kann die Schubentfaltung unterstützen. Der Reiter sollte ausbalanciert nach vorne mitschwingen.

Der Rahmen wird parallel zur Trittverlängerung erweitert, ohne die Verbindung zu verlieren. Die Stirn-Nasenlinie darf etwas weiter vor die Senkrechte kommen, das Genick bleibt der höchste Punkt. Um eine größere Schulterfreiheit zu fördern, ist es wichtig das Pferd auch in der Versammlung, also vermehrte Hankenbeugung und daraus resultierende Bergauftendenz der Vorhand zu trainieren.

Der Punkt Versammlung wird in der nächsten Ausgabe ausführlich erläutert. Ab Kl. M sollte die Entwicklung der Schubkraft soweit erfolgt sein, dass der Unterschied zwischen Mitteltrab und Starkem Trab gezeigt werden kann. Werden in der Prüfung beide Tempi verlangt, erhält die zweite Verstärkung, meist der starke Trab, nur bei klarer Steigerung volle Punktzahl, sonst wird aufgrund mangelnder Differenzierung abgezogen.

 

Verstärkungen im Galopp

Die Entwicklung des Schubes aus der Hinterhand erfolgt im Galopp entsprechend der im Trab. Auch hier ist das energische Abfußen der Hinterhand im klaren Dreitakt nach entsprechender Vorbereitung wichtig. Die Rahmenerweiterung durch das elastische Mitgehen der Reiterhand  in der Bewegung nach vorne sollte deutlich erkennbar sein.

Ein enger Hals kostet in der Verstärkung viele Punkte.

Die Schiefe spielt im Galopp allerdings eine größere Rolle als im Trab. Gerade in der Galoppverstärkung muss darauf geachtet werden, das Pferd zu Beginn der Schwungentfaltung aus der Ecke heraus genügend „Schulter vor“ geradezurichten. Der Richter an der langen Seite direkt hinter der Verstärkung achtet besonders auf die Geraderichtung und gibt Abzüge für das Schiefwerden, also Hereinkommen der Hinterhand.

Auch bei der Rückführung darf das Pferd nicht auf zwei Hufschläge ausweichen, dies fließt in die Übergangsnote. Außerdem sollte die Rückführung geschmeidig (mit halben Paraden) abgefangen werden und die Hinterhand zum vermehrten Unterspringen und Lastaufnehmen unter den Schwerpunkt geholt werden.

Der in der Verstärkung entstandene Grundschwung wird in die Versammlung mitgenommen.

 

Taktverluste

Die Reiterhilfen dürfen die Verstärkung nicht „überfallartig“ und plötzlich beginnen, da dem Pferd so keine flüssige Schwungentfaltung möglich ist: Es entstehen Taktstörungen, gerade auch bei zu starkem Gerteneinsatz. Im Verlauf der Verstärkung, vor allem im Trab, kommt es meist auf Höhe von X gerne zu Taktverlusten, wenn der Reiter den Rahmen nicht entsprechend der Trittweite angepasst hat. Das Pferd tritt weiter vor, der Hals bleibt aber eng, dann kommt es aus der Balance.

Eine weitere Fehlerquelle ist der zu wenig ausbalancierte Sitz: Hält sich der Reiter in der Verstärkung an den Zügeln fest, sind Taktstörungen vorprogrammiert. Diese kosten Punkte. Eine ausdrucksvolle Trabverstärkung kann aufgrund eines deutlichen Taktverlustes schnell nur eine 5 erhalten.

Durchgehende Taktverluste, wie das permanente ungleiche Fußen der Vorder- oder Hinterbeine (ein Bein fußt kürzer als das andere), hängen meist von noch nicht ausreichender Geraderichtung oder einem festgehaltenen Rücken ab und dürfen auf jeden Fall mit maximal einer 5 bewertet werden.

Sollte sich die Ungleichheit auch in der Versammlung zeigen, muss das Pferd abgeläutet werden.

Im Galopp zeigen sich Taktverluste gerne über den Verlust des Dreitaktes. Das Pferd wird mit festgehaltenem Rücken nur eiliger und springt nicht mehr klar durch.

Balanceverluste durch Schiefe äußern sich oft im Umspringen während oder am Ende der Verstärkung. Das Pferd ist entweder noch zu schief und zu wenig ausbalanciert, um im sicheren Handgalopp die Sprünge zu erweitern. Hier muss im Training an der Geraderichtung im Galopp gearbeitet werden.

 

Raumgreifend mit Tritt- und Sprungerweiterung…

… sind die Attribute, die man sich in den Mittleren und Starken Tempi von Trab und Galopp wünscht. Die Tritte sollen mehr Raumgriff über mehr Boden machen ohne eiliger zu werden. Kräftiger Schub aus der gut gewinkelten Hinterhand veranlasst das Pferd zu mehr Vortritt aus einer freien Schulterpartie. Die Hinterhufe fußen dabei gerade und gleichmäßig über die Spur der Vorderhufe.

Dies erfolgt im Einklang mit genügend Rahmenerweiterung. Oft werden gerade in den Einstiegsklassen die Tritte aber eher eiliger oder sogar laufend, das heißt,.es erfolgt nicht mehr Bodengewinn, eher kleinere Tritte sind dann das Ergebnis. Hohe Noten gibt es dafür nicht.

Eine schwungvolle Verstärkung hängt zwar vom Talent des Pferdes ab, bedarf aber auch einer jahrelangen sorgfältigen Ausbildung, um sich voll unter dem Reiter entfalten zu können. Wie oben beschrieben muss das Heranschließen der Hinterhand, das immer lebhaftere Abfußen in der Hinterhand mit Schub über den schwingenden Rücken und schließlich der Moment der freien Schwebe perfektioniert werden.

Im Galopp ist dies ebenso erforderlich. Auch hier sieht man eher eiliger werdende und „kratzige“ Bewegungen ohne Schulterfreiheit, wenn das Pferd nicht gelernt hat, seine Sprünge aus dem Schub der Hinterhand mit mehr Bodengewinn geradegerichtet durchzuspringen. Bei entsprechendem Training stellen sich aber bereits nach einigen Wochen die ersten Fortschritte ein.

Ausdauer ist gefragt!

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